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Alle Macht den Drogen: Lady Gaga sucht Hilfe, um Kreativität zu steigern – genau wie Schiller, Fassbinder, Warhol, Cobain u.v.a.

Geschrieben von Carsten Willer. Veröffentlicht in Kreativität

Lady Gaga rauche Gras, wenn sie ihre Texte schreibt. Manchmal helfe auch Whisky, so es war in der CNN-Sendung „60 Minutes” zu erfahren. Eine Wortmeldung, die gestern in fast allen Medien die Runde machte.

Macht der Drogen: Lady Gaga sucht Hilfe, um Kreativität zu steigern – wie Schiller, Fassbinder, Warhol, Cobain

 

 

 

SuperHits dank Marihuana, Literarische Bestseller dank Cannabis, Blockbuster und Kunst dank Haschisch und Kokain? Es gibt noch sehr wenige wissenschaftliche Untersuchungen über den Zusammenhang von Drogen und Kreativität.

Ernsthaft über dieses Thema laut nachzudenken, scheint immer noch tabu zu sein – obwohl Hirndoping im Allgemeinen zunehmend an Akzeptanz gewinnt. Bleiben uns also nur die „Best Practice“ Beispiele, wie man auf neudeutsch zu sagen pflegt.

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 Wie viele Pop- und Rocksongs haben wir der Wirkung von Drogen zu verdanken? Wahrscheinlich wahnsinnig viele!

Alle aufzulisten würde den Rahmen sprengen. Die Beatles bekannten sich zu ihrem Leben mit Drogen. Aber auch Jimi Hendrix, Janis Joplin, Brian Jones, Curt Cobain und die schon genannte Lady Gaga betrieben Hirndoping – mit den mehr oder weniger bekannten Folgen. Ich liebe deren Musik, Lady Gaga weniger.

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  Wie viele literarische Meisterwerke sind durch Mithilfe von Drogen entstanden? Viel mehr als wir denken!

Schon Friedrich Schiller brauchte angeblich einen faulen Apfel auf dem Stehpult, um schreiben zu können. Auch seine jährliche Weinrechnung, die in Weimar aushängt, spricht Bände. Edgar Allan Poe wird Sucht nach Opium nachgesagt. Und Ernest Hemingways Drogen hießen Whisky und Rum. Großartige Lektüre haben sie uns hinterlassen.

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  Wie viele Bilder wurden im Rausch gemalt und wie viele Oskars haben ein Drogen Problem? So genau weiß das keiner!

Auch der Filmemacher oder aber der Schöpfer der schönen Künste sucht gelegentlich Hilfe in der Wirkung von Drogen. Denken wir nur an Andy Warhol, der Erfüllung in Kunst, Drogen und freier Liebe fand. Oder an Rainer Werner Fassbinder, der mit 37 Jahren mit Kokain, Schlaftabletten und Alkohol sein Leben samt Kreativität unfreiwillig beendete. Schade nur, dass sie so früh das Nirvana suchten.

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  Die Sucht nach Kreativität wird in Zukunft vermutlich exorbitant zunehmen.

Fakt ist, dass viele Kreative Drogen nehmen. Fakt ist auch, dass man zumindest auf kurze Sicht mit Drogen effektiv Denkmuster zerstören kann. Ob oben genannte Kreative nun bewusst oder unbewusst von Halluzinationen, einer veränderten Schwelle zum Unterbewusstsein oder einer differenzierten Wahrnehmung von der Welt und sich selbst profitierten oder als Kreative und Außenseiter den gesellschaftlichen Druck nicht ausgehalten haben, kann niemand genau sagen.

Letzterer wird jedenfalls immer größer. In einer Wissensgesellschaft, die Innovation zur Religion erklärt hat, wird dieser Druck auf den Einzelnen immer weiter wachsen. Und damit werden vermutlich auch Drogen in Zukunft eine größere Rolle spielen.

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Und wer weiß das schon: Vielleicht werden die Menschen in 100 Jahren über uns schmunzeln, weil wir die Drogen verdammt haben. Sie werden uns auf eine Stufe mit unseren Vorfahren stellen, die Angst vor der Eisenbahn hatten.

Ich wollte hier jetzt eigentlich kein Plädoyer pro „Alle Macht den Drogen“ schreiben. Denn einen speziellen Cocktail aus Hormonen und/oder Neurotransmittern in unserem Hirn bekommen wir auch mit anderen Mitteln gemixt, z. B. mit Meditation, Samadhi-Tank oder orgastischem Sex. Aber mit Drogen geht es nun mal einfacher und schneller.

PS.: Übrigens, der Philosoph und Naturforscher Ernst Jünger, der seine autobiografischen Erfahrungen mit den Drogen Bier, Wein, Nikotin, Äther, Kokain, Cannabis, Meskalin und LSD 1970 in „Annäherungen. Drogen und Rausch“ niederschrieb, ist immerhin 102 Jahre alt geworden.

PPS.: Dieser Text ist ohne Einfluss von Drogen entstanden.

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