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Denken wir oder werden wir gedacht? Was denkst du?

Geschrieben von Carsten Willer. Veröffentlicht in Kreativität

Ich denke, dass du denkst, wenn er, sie, es denken, könnte man sagen, wir denken, dass ihr denkt, sie denken gewöhnlich sehr selten. Und wann denkst du?

Wann denken wir überhaupt? Und warum heißt es nachdenken, wenn wir angestrengt denken? Um im Wortsinn zu bleiben, müssen wir doch erst nachdenken, wenn wir vorher nicht ordentlich gedacht haben, oder?!

Oder werden wir gedacht? Von anderen, an denen wir uns orientieren; von Medien, die uns manipulieren; von Emotionen, die uns korrumpieren?

Gilt gelerntes Wissen abrufen eigentlich schon als Denken? Oder erst wenn wir unser Wissen anwenden? Oder erst wenn wir unser Wissen in einer für uns neuen Situation anwenden?

Wikipedia sagt: „Unter Denken werden alle Vorgänge zusammengefasst, die aus einer inneren Beschäftigung mit Vorstellungen, Erinnerungen und Begriffen eine Erkenntnis zu formen versuchen.“

Ich wandle mal einen Spruch ab: Neunzig Prozent aller Menschen denken nie. Neun Prozent denken, dass sie denken. Und Null Komma Neun Prozent denken gelegentlich. Jetzt denkst du bestimmt über die restlichen Null Komma Eins Prozent nach. Viel Spaß beim Denken.

Habe ich jetzt eigentlich über das Denken nachgedacht?

Wo wäre dann die Erkenntnis? Oder zählt als Denken schon der Versuch zur Erkenntnis zu gelangen?

„Weil Denken die schwerste Arbeit ist, die es gibt, beschäftigen sich auch nur wenige damit.“ Henry Ford  „Weil Denken die schwerste Arbeit ist, die es gibt, beschäftigen sich auch nur wenige damit.“ Henry Ford

Denken wir oder werden wir gedacht? Ich denke, dass wir sehr selten denken. Und was denkst du?

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