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Wolf Lotter und sein Plädoyer für Talente und Querdenker

Geschrieben von Carsten Willer. Veröffentlicht in Kreativität

„Das Genie spinnt. Talent ist nicht normal. Begabung gilt als abweichendes Verhalten, das behandelt werden muss,“ denkt Wolf Lotter in der aktuellen Ausgabe der Brandeins quer.

Bezeichnend seien die Bilder vom freakigen Nerd, vom verrückten Professor, vom spinnenden Erfinder. Der Querdenker, bei dem das Denken an sich bereits als Störung bezeichnet werde, habe es schwer im Land der Dichter und Denker.

Wolf Lotter denkt weiter gegen den Strich: „Was Talent ist und wer welches hat, das wird meist von Leuten entschieden, die keine Ahnung davon haben.“

Talente und Querdenker brauchen Schutz

In seinem Plädoyer für die Querdenker heißt es: „Talente müssen in der frühen Wissensgesellschaft vor dem Durchschnitt geschützt werden. Sie sind Fremdkörper in der Organisation.“

Wolf Lotter fordert: „Lobt die Talentierten! Fördert die Begabten! Verteidigt sie gegen die Mehrheit! Und sucht sie dort, wo ihr lebt und arbeitet.“

Dem kann man eigentlich nichts hinzufügen. Außer vielleicht dem Hinweis: Sucht die Querdenker nicht mit Google und auch nicht im Fundbüro.

Wolf Lotter und sein Plädoyer für Talente und Querdenker

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