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Kennst du DEN schon? Kreativitätstraining in zwei Tagen.

Geschrieben von Carsten Willer. Veröffentlicht in Kreativitätstraining

Kein Witz. Kreativitätstraining geht meistens so. Ich buche einen zweitägigen Kurs, fahre in ein nettes Hotel und treffe auf einen mehr oder weniger kreativen Kreativitätstrainer.

Dann bekomme ich ein paar Kreativitätstechniken beigebracht, übe die ein bisschen und zack bin ich kreativ. Für immer und bis in alle Ewigkeit, oder???

Das klingt ungefähr so, als wenn ich beschließe Marathonläufer zu werden und versuche, mich mit einem Wochenendlehrgang darauf vorzubereiten.

Oder bleiben wir im Bereich des Denkens. Es reicht auch beim Schach nicht, wenn ich mir ein paar Regeln und Strategien erklären lasse und zwei Tage trainiere, um ein guter Spieler zu werden.

Kreativitätstraining braucht immer Kontinuität

Auch Kreativitätstraining braucht Regelmäßigkeit. Denn weil wir unsere Denkmuster immer wieder zerstören müssen, handeln wir gegen unsere Natur. Diese Denkmuster sollen uns eigentlich das Leben erleichtern, blockieren aber unsere Kreativität.

Wir Menschen sind nicht von Natur aus dazu da, einen Marathon zu laufen oder Schachgroßmeister zu werden oder kreativ zu sein. Wenn wir es trotzdem wollen, müssen wir kontinuierlich trainieren.

Sprich: Unserem Hirn immer wieder zu verstehen geben, was wir wollen. Zum Beipiel mehr Muskelmasse oder ein größeres Lungenvolumen oder ein leistungsstärkeres Herz oder neue neuronale Netzwerke ...

Fragen und Antworten

Kommentare   

 
Tschekewara
# Tschekewara 2010-08-19 20:35
Die Kreativtrainer würden schon gern mehr machen als Zwei-Tages-Semi nare. Aber das kann oder will noch kaum keiner bezahlen.
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