LOGBÜCHER KREATIVITÄTSTRAINING

Aufbrechen um den Seeweg nach Indien zu finden und dabei
Amerika entdecken

Die liebevolle Definition für Kreativität: Creativity is a bitch. But its fucking addictive.

Geschrieben von Carsten Willer. Veröffentlicht in Fundstücke

 

„Und ich spürte sofort, dass du irgendwie wie Rauschgift warst und ich sagte, okay Göttin, ich gesteh, dass ich süchtig bin.“1
1 Zitat Udo Lindenberg, Meine erste Liebe, Album Sister KingKong

Nachruf: Karl Theodor Freiherr von und zu Guttenbergs fehlende „Kreativität“ beim Umformulieren fremder Gedanken

Geschrieben von Carsten Willer. Veröffentlicht in Fundstücke

Mal angenommen, Karl Theodor Freiherr von und zu Guttenberg hätte alle von ihm verwendeten fremden Gedanken nicht einfach nur abgeschrieben und „vergessen“ sie als Zitat zu kennzeichnen, sondern er hätte sich die Mühe gemacht, diese fremden Gedanken einfach nur mit eigenen Worten wiederzugeben.

Die vermutliche Folge: Niemand hätte etwas gemerkt. Der Doktortitel wäre der kleine Bruder des Adelstitels geblieben. Und die CSU hätte in nicht allzu ferner Zukunft vor Freude über einen Bundeskanzler Karl Theodor Freiherr von Guttenberg den Weißbierabsatz in Bayern verdoppeln können.

Gegen Langeweile in der Stadt, im Büro, in der Schule, im Internet und überall. Stop Global Boring.

Geschrieben von Carsten Willer. Veröffentlicht in Fundstücke

Kreativität: Hoch lebe die Langeweile! Global Boring for every think.  Studenten der Fachhochschule Trier haben sich
  – wahrscheinlich aus Langeweile – dem Kampf gegen
  die Langeweile in der Stadt, im Büro, in der Schule, im
  Internet und überall verschrieben und einer Netz-
  Community das Leben geschenkt.

Witzig und originell sind ihre Vorschläge, um die Langeweile ins Nirwana zu befördern und das Leben etwas bunter zu machen – angefangen beim „Dosenkomplott“ über „Dress up your City“ bis hin zur Aktion „Toilet Paper Fashion“.

Nachbild Effekt: BMW projiziert in Kino-Spot das Logo direkt auf die Netzhaut der Zuschauer.

Geschrieben von Carsten Willer. Veröffentlicht in Fundstücke

Das ist Kreativität, wie sie mir gefällt: BMW hat einen Kino-Spot produzieren lassen, bei dem die Zuschauer kein BMW Logo zu sehen bekommen. Das Logo wird aber – vom Zuschauer unbemerkt – per Blitz direkt auf seine Netzhaut projiziert.

Dann wird das Publikum im Kino-Spot aufgefordert die Augen zu schließen. Und siehe da, den Effekt kennen wir alle: Das BMW Logo erscheint den Zuschauern mehrere Sekunden als Nachbild. Nur schade, dass so etwas (noch) nicht im Internet funktioniert.

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Klatsch & Tratsch: Catherine Zeta Jones fuhr mit der Deutschen Bahn, 2. Klasse, Raucherabteil.

Geschrieben von Carsten Willer. Veröffentlicht in Fundstücke

Sie war jung (21) und brauchte das Geld. Bild und Gala präsentierten dieser Tage eine Entdeckung. Die damals noch unbekannte Catherine Zeta Jones spielte 1990 die Hauptrolle in einem Werbespot der Deutschen Bahn.

Ganz so neu ist diese Nachricht allerdings nicht. Ich habe den Spot schon seit 10 Jahren in meinem Archiv. Genauso lange kenne ich zwei der Macher von McCann. Uwe Vock, heute Professor an der Universität der Künste Berlin, und Andrea Vock (damals noch Schmidt), heute Chefin der UVA in Potsdam-Babelsberg, werden sich über die späte PR freuen.

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Ein frohes und gesundes NEUES Jahr

Geschrieben von Carsten Willer. Veröffentlicht in Fundstücke

Frohsinn und Gesundheit sind klar. Aber wie NEU kann ein Jahr werden? Das wissen wahrscheinlich nur Leute, die Neumann heißen. Vielleicht brandneu, ohne dass es brennt, oder fabrikneu, ohne dass es mehr Kosten fabriziert, oder nagelneu, ohne dass es rostet?

Das Wort NEU ist schon ein Phänomen. Egal, ob wir Leute aus Neu Delhi, Neuseeland, Neukölln, Neubrandenburg, Neustadt oder Neu Wokern fragen. Neu ist eben neu, manchmal nur anders neu.

Stoppt die EU-Kommission: Einheitspackungen, Zigaretten mit Einheitsgeschmack etc.

Geschrieben von Carsten Willer. Veröffentlicht in Fundstücke

Sorry liebe Nichtraucher, aber heute müssen wir mal vom Thema Kreativität abweichen und das Thema Zigaretten in den Fokus stellen. Denn hier geht es um Verdummung und Bevormundung durch militante selbsternannte Gesundheitsapostel. Wahrscheinlich haben sie Bierbäuche, treiben keinen Sport, haben aber das Nichtrauchen zu ihrer Religion erklärt.

Nach Plänen der EU-Kommission drohen Einheitspackungen, das Verbot von Farben, Marken und Logos, Zigaretten mit Einheitsgeschmack, Schockbilder auf den Verpackungen, Verkauf von Zigaretten „unter dem Ladentisch“ und das Verbot von Zigarettenautomaten.

Jetzt können wir noch NEIN sagen – doch nur bis zum 17. Dezember.

http://www.entscheiden-sie-selbst.de/index.html

Der Traum aller Faulpelze: Lernen im Schlaf und Kreativität durch Nichtstun.

Geschrieben von Carsten Willer. Veröffentlicht in Fundstücke

Vom geistreichen Nichtstun hieß es letzte Woche in der Zeit und „Plädoyer fürs Nichtstun. Immer mit der Ruhe!“ gestern bei Spiegel-Online. Wissenschaftsjournalist Ulrich Schnabel trommelt für sein Buch „Muße, vom Glück des Nichtstuns“ , das am 8. Dezember bei Blessing erschienen ist.

Nicht "Morgenstund hat Gold im Mund" oder "Früher Vogel fängt den Wurm", sondern Schlafen, Meditieren oder Einfach-Aus-Dem-Fenster-Schauen sind angesagt. Das fördert nicht nur Wohlbefinden und Kreativität, sondern soll letztlich auch die Leistungskraft steigern.

Crowdsourcing: Ausbeutung statt Schwarm-Intelligenz

Geschrieben von Carsten Willer. Veröffentlicht in Fundstücke

Es ist Mode geworden, massenhaft Laien unentgeltlich für sich arbeiten zu lassen. Unter dem Vorwand, dass Kunden in die Entwicklungsprozesse von Produkten einbezogen werden wollen, bedienen sich immer mehr Unternehmen der angeblichen Schwarm-Intelligenz der Masse.

Crowdsourcing heißt das Zauberwort. Das Internet macht es möglich. Das bekannteste Beispiel für Crowdsourcing alá Schwarm-Intelligenz ist die freie Online-Enzyklopädie Wikipedia. Wikipedia ist allerdings kein kommerzielles Angebot und die freiwillige Arbeit der Vielen hat für uns alle einen Nutzen.

Warnung! Heute mal ein bisschen Eigenwerbung, denn dieser Spot feierte gerade 10. Geburtstag.

Geschrieben von Carsten Willer. Veröffentlicht in Fundstücke

Kinder, wie die Zeit vergeht. Aber diesen Spot zeige ich immer wieder gern. Den haben wir vor zehn Jahren zusammen mit Naumann Film München im Elbsandsteingebirge produziert.

Mit dem Protagonisten, einem Schweizer Sportlehrer, hatten wir auch super Glück. Ich glaube, manch anderer wäre uns am Berg verreckt. Der Spot lief seinerzeit ausschließlich in den Kinos in Sachsen und in Brandenburg, gewann aber Kreativpreise bei Festivals in Moskau, Chicago und Hamburg.

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Eine Denkfabrik hört auf zu denken. Thüringen wird erste gentechnikfreie Region Deutschlands.

Geschrieben von Carsten Willer. Veröffentlicht in Fundstücke

Denkfabrik Thüringen  Nein, heute ist nicht der 1. April. Es ist auch keine Pointe aus
  einem Kabarett-Programm oder ein aus dem Zusammenhang
  gerissenes Zitat.

Thüringen erklärt sich als erstes Bundesland Deutschlands zur gentechnikfreien Region und schließt sich einem europäischen Netzwerk der Angstmacher, der professionellen Verhinderer und der Rückwärtsgewandten an. Da hat die Denkfabrik Thüringen offensichtlich das Denken eingestellt.

Angela Merkel forderte einst mehr Kreativität gegen Arbeitslosigkeit.

Geschrieben von Carsten Willer. Veröffentlicht in Fundstücke

Okay, okay, diese Meldung setzt schon Schimmel an. Aber Google hat sie für mich gerade erst gefunden. Und obwohl diese Meldung aus dem Jahr 2006 stammt, erzeugt sie bei mir eine gewisse Heiterkeit. Denn es ist immer wieder unglaublich, wofür das Wort Kreativität herhalten muss.

Angela Merkel forderte auf dem 36. Wirtschaftsforum in Davos „Kreativität gegen Arbeitslosigkeit und ein schwaches Wirtschaftswachstum“. So stand es seinerzeit in der Rheinischen Post.

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