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Angela Merkel forderte einst mehr Kreativität gegen Arbeitslosigkeit.

Geschrieben von Carsten Willer. Veröffentlicht in Fundstücke

Okay, okay, diese Meldung setzt schon Schimmel an. Aber Google hat sie für mich gerade erst gefunden. Und obwohl diese Meldung aus dem Jahr 2006 stammt, erzeugt sie bei mir eine gewisse Heiterkeit. Denn es ist immer wieder unglaublich, wofür das Wort Kreativität herhalten muss.

Angela Merkel forderte auf dem 36. Wirtschaftsforum in Davos „Kreativität gegen Arbeitslosigkeit und ein schwaches Wirtschaftswachstum“. So stand es seinerzeit in der Rheinischen Post.

Als Beispiel für deutsche Kreativität holte sie den guten alten Konrad Zuse aus der Schublade. Lang, lang ist es her. Das damalige Weltwirtschaftsforum stand unter dem Motto „Der kreative Imperativ“.

Die Frage, die sich dazu heute aufwirft: Im Moment sinkt die Arbeitslosigkeit wie schon lange nicht mehr und die Wirtschaftsweisen sagen ein unglaubliches Wirtschaftswachstum voraus. Ist das jetzt das Ergebnis der Forderung nach mehr Kreativität von Angela Merkel?

Brauchen wir denn jetzt, wo es wieder besser läuft, weniger Kreativität? Bei der Google-Suche nach Angela Merkel und Kreativität gibt es zwar fast 150.000 Treffer, aber inhaltlich nichts Neues von unserer kreativen Kanzlerin zu berichten. Außer, dass sie alte Technologien (Atomkraft) erlaubt und Fortschritt (Gentests an Embryonen) verbieten will.
Angela Merkel forderte einst mehr Kreativität gegen Arbeitslosigkeit

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