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Vom Glück des Glückens und der Schöpfung bis zur Erschöpfung – Ist kreative Arbeit die Lösung?

Geschrieben von Carsten Willer. Veröffentlicht in Fundstücke

In der zweiten gedruckten Ausgabe des Philosophie-Magazins reden Schriftsteller Tilman Rammstedt und Philosoph Christoph Menke unter dem Titel „Ist kreative Arbeit die Lösung?“ über das Glück des Glückens und die Schöpfung bis zur Erschöpfung.

In der westlichen Gesellschaft soll Erwerbstätigkeit mit immer mehr kreativer Arbeit verbunden sein und das verklärte Streben nach Freiheit und Selbstverwirklichung ende oft in Selbstausbeutung – Schöpfung bis zur Erschöpfung eben.

Christoph Menke glaubt, das künstlerische Gelingen sei das Glücken.
Christoph Menke: Vom Glück des Glückens und der Schöpfung bis zur Erschöpfung – Ist kreative Arbeit die Lösung?  „Dass dem Künstler etwas glückt, heißt, dass er etwas tut, was über seine Fähigkeiten hinausgeht, was er vielleicht auch nie mehr wiederholen kann, aber das trotzdem nur wegen seiner Fähigkeiten eintreten kann. ... Das Glücken ist die Übererfüllung der eigenen Fähigkeiten.“

Tilmann Rammstedt greift den Gedanken auf:
Tilman Rammstedt: Vom Glück des Glückens und der Schöpfung bis zur Erschöpfung – Ist kreative Arbeit die Lösung?  „Und das Schöne am Glücken ist ja, dass es den Druck ein bisschen raus nimmt im Sinne von: Das liegt nicht nur in meiner Hand, ob es gelingt. Es ist auch Glück dabei. Das kann sehr befreiend sein.“

Wenn wir das Gesagte über das Glücken verinnerlichen, kann sogar kommerzielle kreative Arbeit die Lösung sein und die Schöpfung bis zur Erschöpfung unser ganz persönliches Glück. Ob das jetzt unter das Thema ‚das Leben schönreden’ fällt oder der Weisheit letzter Schluss ist, muss wohl jeder für sich selbst entscheiden.

Vom Glück des Glückens und der Schöpfung bis zur Erschöpfung – Ist kreative Arbeit die Lösung?

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