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Wenn Menschen immer das Gleiche denken, denken sie nur noch, dass sie denken, denkt Prof. Gerald Hüther

Geschrieben von Carsten Willer. Veröffentlicht in Fundstücke

„Wer immer wieder auf die gleiche Weise denkt, fühlt und handelt, strukturiert sein Gehirn so, dass er irgendwann gar nicht mehr anders Denken, Fühlen und Handeln kann.“

„Je erfolgreicher man eine zeitlang mit bestimmten Denk- und Verhaltensmustern vorankommt, desto größer wird die Gefahr, dass die immer wieder benutzten Nervenbahnen im Gehirn zu Autobahnen werden, von denen man nur noch schwer wieder herunterkommt.“

So wirbt ein Seminaranbieter für einen Tag mit Prof. Gerald Hüther, an dem offensichtlich über das eigene Denken nachgedacht werden soll.

Die Zielgruppe müsste eigentlich riesengroß sein, wenn man folgender Aussage glaubt:
"Mehr als 90 Prozent aller Menschen denken nie. Neun Prozent denken, dass sie denken. Und weniger als ein Prozent aller Menschen denken wirklich." (Wissmann, Schlaumayer, Schätzing etal)

Sind die Letzteren vielleicht die Bipolaren, Autisten und andere Gestörte? Das wären aber viel mehr als ein Prozent.

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