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Querdenken aus der Steckdose: Forscher lösen Denkblockaden durch Hirnstimulation mit Strom

Geschrieben von Carsten Willer. Veröffentlicht in Hirnforschung

Querdenken Hirnstimulation Denkblockaden  Wir denken in Mustern. Das ist für das tägliche Überleben sehr
  nützlich, erschwert aber das sogenannte Querdenken. Dadurch
  entstehende Denkblockaden sind nur sehr schwer aufzubrechen.

Forschern vom Centre for the Mind der Universität Sidney ist es gelungen, durch gezielte Hirnstimulation mit Strom solche Denkblockaden aufzulösen und damit das Querdenken zu erleichtern. Bei ihren Experimenten schnitten Probanden nach Hirnstimulation durch Strom deutlich besser ab als die jeweilige Kontrollgruppe.

Die Forscher gehen in ihrer Studie auf Grund früherer Erkenntnisse davon aus, dass Menschen im linken Frontallappen eine weniger von Hypothesen dominierte Denkweise entwickeln. Der rechte Frontallappen soll hingegen für neue Einsichten und Bedeutungen verantwortlich sein.

Von Denkblockaden über Hirnstimulation zum Querdenken

In ihrem Experiment versuchten die Forscher mit gezielter Anregung des einen und der Hemmung des anderen Areals Denkblockaden gezielt zu durchbrechen. Die Hirnstimulation erfolgte mittels Laborhelm über die Kopfhaut mit schwachem elektrischem Strom, der die Aktivität der Neuronen der Großhirnrinde beeinflusst.

Im Ergebnis berichten die Forscher, dass eine derartige Leistungssteigerung durch gezielte Hirnstimulation bisher noch nie beobachtet werden konnte – schon gar nicht beim Querdenken.

Mehr zu dieser Studie über Hirnstimulation, Denkblockaden und Querdenken gibt es hier.

Querdenken aus der Steckdose: Forscher lösen Denkblockaden durch Hirnstimulation mit Strom

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