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Hysterese: Chaos oder Order? Wir denken, dass wir sehen. Aber wir sehen, was wir denken.

Geschrieben von Carsten Willer. Veröffentlicht in Hirnforschung

Der Begriff Hysterese kommt eigentlich aus der Technik. Hysterese beschreibt die Pfadabhängigkeit bzw. den Verharrungszustand, dessen Wirkung auch nach dem Wegfall der Energiezufuhr andauert.
Hysterese: Chaos oder Order? Wir denken, dass wir sehen. Aber wir sehen, was wir denken.

Prof. Hermann Haken verwendet den Begriff Hysterese in „Erfolgsgeheimnisse der Wahrnehmung – Synergetik als Schlüssel zum Gehirn“ auch in Bezug auf die Sinne. Egal, ob wir von vorn (Chaos) oder von hinten (Order) zu lesen beginnen, die Wahrnehmung kippt erst jeweils nach dem dritten Begriff.

Das Gleiche passiert bei der Betrachtung dieser Bilder. Beginnen wir oben links, nehmen wir das Männergesicht länger wahr, fangen wir umgekehrt unten rechts an, dominiert das Mädchen länger unsere Wahrnehmung.

Hysterese: Chaos, Order? Wir denken, dass wir sehen. Aber wir sehen, was wir denken.

Ergo: Wir denken, dass wir sehen. Aber wir sehen, was wir denken.

Hysterese: Chaos oder Order? Wir denken, dass wir sehen. Aber wir sehen, was wir denken. Wahrnehmung

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