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Hirnforscher Henning Beck: Erst die Fähigkeit falsch zu denken macht Geistesblitze möglich

Geschrieben von Carsten Willer. Veröffentlicht in Hirnforschung

 Henning Beck, Hirnforscher und Autor von Biologie des GeistesblitzesScience Slammer und Hirnforscher Henning Beck hat einen seiner Slams zu einem Buch verarbeitet, das er Biologie des Geistesblitzes genannt hat.

Er führt aus, dass die Hirnforschung im Allgemeinen und die Kreativitätsforschung im Besonderen immer noch ganz am Anfang stehen. Aber er glaubt trotzdem schon gesicherte Aussagen über den Geistesblitz und die biochemischen Prozesse dahinter treffen zu können.

Schon im Vorwort referiert Hirnforscher Henning Beck:
„Der Geistesblitz – da denkt man natürlich nicht sofort an die Weiterleitung von elektrischen Impulsen in unserem Gehirn und das Wechselspiel von Nerven- und Helferzellen.

Denn natürlich ist ein Geistesblitz mehr als ein bloßer Nervenimpuls, nämlich ein lustiges Bild für einen kreativen Gedanken, eine zündende Idee, einen neuen, unerwarteten Einfall. Und genau das ist es auch, was das Gehirn so besonders macht: Die bloße Weitergabe der Nervenimpulse von Nervenzelle zu Nervenzelle macht die Menschen nicht zu kreativen Genies ...

Das Gehirn arbeitet anders. Ohne mathematische Zwänge, ohne das Diktat einer analytischen Logik. Im Gegensatz zu Computern, die Informationen nach vorgegebenen Rechenanweisungen (den Algorithmen) umsetzen, denkt das Gehirn geradezu völlig verrückt:

Das Gehirn macht Fehler – und das macht es so besonders. Denn erst die Fähigkeit, falsch zu denken, Informationen scheinbar sinnlos zu kombinieren, gibt dem Menschen Kreativität und unterscheidet ihn von der rechnenden Maschine.“

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Hirnforscher Henning Beck: Erst die Fähigkeit falsch zu denken macht Geistesblitze möglich

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