LOGBÜCHER KREATIVITÄTSTRAINING

Aufbrechen um den Seeweg nach Indien zu finden und dabei
Amerika entdecken

Gehört Tagträumen zu den Kreativitätstechniken und wenn nicht, warum doch, Prof. Jonathan Schooler?

Geschrieben von Carsten Willer. Veröffentlicht in Kreativitätstechniken

Tagträumen kann effektiv sein oder auch nicht. Im Interview mit der Welt plaudert Jonathan Schooler, Professor für Psychologie an der University of California in Santa Barbara, über das Tagträumen und auch über den Zusammenhang mit der Kreativität.

Jonathan Schooler lässt aber mit solchen Formulierungen wie z. B.  „wahrscheinlich“ durchblicken, dass die Forschung nach aktuellem Stand keine Ahnung hat, was da in unserem Hirn wirklich vor sich geht. Schön, dass wir darüber gesprochen haben.

Jonathan Schooler:
„Es gibt ein Netzwerk von Gehirnarealen – bekannt als das Default Network. Es ist gerade dann aktiv ist, wenn der Mensch keiner Tätigkeit nachgeht.“
...
„Wahrscheinlich ist, dass der Mensch im Lauf der Evolution gelernt hat, dieses Default Network sinnvoll einzusetzen.“
...
„In unseren Studien haben wir erkannt, dass während des Tagträumens immer wieder Bereiche dieses Netzwerks aktiv werden.“
...
„Wir beginnen gerade erst damit, den Zusammenhang zwischen Tagträumen und Kreativität zu erforschen.“

Jonathan Schooler rät, sich dem eigenen Tagträumen bewusst zu werden. Wir sollen versuchen, uns mit Dingen zu beschäftigten, die nicht unsere volle Konzentration verlangen, um zu tagträumen.

Also „wahrscheinlich": köderlos angeln, schweigend duschen, iphonefrei joggen und/oder Musik hören, aus dem Fenster kucken oder Auto fahren ...

Hier geht’s zum Interview mit Prof. Jonathan Schooler in der Welt:
Tagtraeume spornen die Kreativitaet an

Gehört Tagträumen jetzt zu den Kreativitätstechniken und wenn nicht, warum doch, Prof. Jonathan Schooler?

Seite weiterempfehlen