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Ist die Routine eher Feind oder Freund der Kreativität?

Geschrieben von Carsten Willer. Veröffentlicht in Kreativitätstechniken

Routine, also Gewohnheit bzw. fortwährendes Wiederholen, gilt nicht gerade als kreativitätsfördernd. Denn Routine kommt aus dem Französischen und heißt angeblich Wegerfahrung. Erfahrung ist aber nichts Neues.

DeutschlandRadio Wissen polemisiert hingegen auf seiner Website: Kreativität braucht Routine. Auf die Frage „Wie werden wir genial?“ heißt der Masterplan: Von Dichtern und Denkern lernen und Tage wie Goethe & Co strukturieren.

Die eine oder andere Tages-Routine zu pflegen sei hilfreich, um seine Kreativität zu entfalten. Die meisten Genies sollen auf Routine im Tagesablauf gesetzt haben und z. B. direkt nach dem Aufstehen gearbeitet haben.

Kreativitätsforscher Holm-Hadulla korrigiert: Routine könne helfen, muss aber nicht. Was Johann Wolfgang von Goethe oder Thomas Mann als besten Tagesablauf für sich herausgefunden haben, habe keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit.

Viel wichtiger für die Kreativität sind Pausenrituale. Konzentriertes Arbeiten allein führt fast nie zu kreativen Ergüssen. Die Geistesblitze hat man fast immer in den Ruhephasen. Also sollten wir eine gepflegte Pausen-Routine etablieren. Dann klappt es vielleicht mit den genialen Ideen.

Nachtrag Februar 2015:
Mehr über Routine und Kreativität und die Gewohnheiten von Genies jetzt auch im Havard Business Manager

Ist die Routine eher Feind oder Freund der Kreativität?

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