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Kann Kreativität zur Gewohnheit werden? Kreativitätsforscher Prof. Rainer Holm-Hadulla sagt ja.

Geschrieben von Carsten Willer. Veröffentlicht in Kreativitätsforschung

Im Interview mit ZEIT Wissen spricht der Psychiator, Psychotherapeut und Kreativitätsforscher Prof. Rainer Holm-Hadulla über Strukturen, Gewohnheiten und Chaos in Bezug auf die Kreativität.

Holm-Hadulla ist der Meinung, Kreativität brauche klare Strukturen, in denen sie sich entfalten kann. Man dürfe nicht NUR Chaos in sich haben, man brauche auch viel Struktur und Gewohnheit, um sich auf das Chaos einlassen und es ertragen zu können.

Kreativitätsforschung – FAZ über neurowissenschaftliche Publikationen: Kreativität ist die neue Intelligenz

Geschrieben von Carsten Willer. Veröffentlicht in Kreativitätsforschung

Kreativitätsforschung: „Wenn Menschen so unterschiedlich kreativ sind, wie wir es nun mal jeden Tag erleben, ob bei der Arbeit als Autor, Künstler oder Wissenschaftler, dann sollte man dahinter auch unterschiedlich funktionierende Gehirne vermuten,“ schrieb gestern die FAZ und hinterfragte den Stand der Kreativitätsforschung.

Die Kreativitätsforschung hinkt der Intelligenzforschung allerdings meilenweit hinterher. 19 300 neurowissenschaftliche Publikationen über Intelligenzforschung sollen 550 Publikationen zur Kreativitätsforschung gegenüberstehen.

Gute Nacht Studie oder billige PR? In absoluter Dunkelheit werden Menschen kreativer, glaubt Prof. Hartmut Holzmüller

Geschrieben von Carsten Willer. Veröffentlicht in Kreativitätsforschung

Gute Nacht Studie oder PR? In absoluter Dunkelheit werden Menschen kreativer, glaubt Prof. Hartmut Holzmüller Bei einer Studie des BWL-Professors Hartmut Holzmüller und seiner Kollegin Vanessa Hasselhoff von der TU Dortmund soll herausgekommen sein, dass Menschen um 30 Prozent kreativer sind, wenn sie sich in absoluter Dunkelheit befinden.

So steht es jedenfalls bei WiWo- und Zeit-Online. Wenn man genauer hinsieht, scheint es wohl eher versteckte PR für einen Strategieberater zu sein. Auf die Studie wird nicht verlinkt, aber auf die Berater-Website.

Wie kann man seine Kreativität steigern? Entweder durch Aufenthalt in der Natur oder durch Verzicht auf elektronische Geräte?

Geschrieben von Carsten Willer. Veröffentlicht in Kreativitätsforschung

Die Forscher David Strayer, Ruth Ann Atchley und Paul Atchley der Universitäten von Utah und Kansas wollen herausgefunden haben, dass ein Aufenthalt in der Natur die Kreativität steigern kann.

30 männliche und 26 weibliche Probanden haben für die Studie vier- bis sechstägige Rucksacktouren absolviert, bei denen sie auf elektronische Geräte verzichten mussten.

Unsicherheit führt dazu, dass kreative Ideen unbewusst abgelehnt werden, glaubt Kreativitätsforscherin Jennifer S. Müller

Geschrieben von Carsten Willer. Veröffentlicht in Kreativitätsforschung

Jennifer S. Mueller hat mit ihren Kollegen Shimul Melwani und Jack A. Gonzalo in einer Reihe von Experimenten beobachtet, dass Unsicherheit die Ursache dafür ist, dass die meisten Menschen sich schwer tun, kreative Ideen zu erkennen und zu akzeptieren.

Die Kreativitätsforscher der Universitäten von Pennsylvania und North Carolina konfrontierten mehr als 200 Probanden mit innovativen Produkten, und ermittelten wie die Versuchsteilnehmer kreative Ideen bewerteten.

Kreativität ist ein psychisches Phänomen und ein fundamentaler Prozess sagt Prof. Jochen Hinz

Geschrieben von Carsten Willer. Veröffentlicht in Kreativitätsforschung

     

Prof. Jochen Hinz referiert mit Folien-Projektor, Tafel und Kreide über Kreativität als psychisches Phänomen und den fundamentalen Prozess Kreativität. Wie laufen kreative Prozesse? Was ist Kreativität? Prof. Jochen Hinz spricht über sich selbst organisierende Prozesse, wie sie auch in der Informationstheorie oder in der Thermodynamik vorkommen, sowie über Störungen, Instabilität, Schwellen und die Bildung neuer Strukturen...

Eulen und Lerchen: Müdigkeit soll kreatives Denkvermögen erhöhen, behaupten Mareike Wieth und Rose Zacks

Geschrieben von Carsten Willer. Veröffentlicht in Kreativitätsforschung

Müdigkeit steigert kreatives Denkvermögen. Das konnte man schon im Buch Hirnforschung für Neu(ro)gierige, herausgegeben von Manfred Spitzer und Wulf Bertram, nachlesen. Kommt die Müdigkeit, schwindet die Ordnung in unserem Hirn und unsere gelernten Denkmuster lösen sich auf.

Jetzt haben die Kreativitätsforscher Mareike Wieth und Rose Zacks vom Albion College in Michigan mit einer Studie zum Thema nachgelegt. Sie verglichen kreatives und analytisches Denkvermögen bei Nachtschwärmern (Eulen) und Frühaufstehern (Lerchen) zu unterschiedlichen Tageszeiten.

Wenn es künstliche Intelligenz gibt, gibt es dann auch künstliche Kreativität?

Geschrieben von Carsten Willer. Veröffentlicht in Kreativitätsforschung

Intelligenzquotient, emotionale Intelligenz, praktische Intelligenz, künstliche Intelligenz. Über den Begriff Intelligenz wird seit eh und je gestritten. Mit der Digitalisierung unseres Lebens wollen immer mehr Wissenschaftler in der ganzen Welt der künstlichen Intelligenz zum Durchbruch verhelfen.

Beim Begriff Kreativität ist sich die Menschheit auch nicht sicher, wie er genau zu verorten ist – als philosophische Kategorie, als evolutionärer Prozess oder als menschliche Fähigkeit? Aber über künstliche Kreativität (nicht zu verwechseln mit künstlerischer Kreativität) hört und liest man (fast) gar nichts.

Studie zum Thema Kreativität: Forscher untersuchten Faktoren für Routine, mäßige und tiefgreifende Kreativität

Geschrieben von Carsten Willer. Veröffentlicht in Kreativitätsforschung

Identifikation mit dem Unternehmen, Ressourcen im Arbeitsalltag, Risikobereitschaft und kreative Kollegen sind die wichtigsten sinngebenden Faktoren für wirklich tiefgreifende Kreativität.

Das veröffentlichten die Forscher Nora Madjar, Ellen Greenberg und Zheng Chen im Journal of Applied Psychology. Für ihre Studie haben die Forscher die Kreativität von 157 Mitarbeitern in zwölf bulgarischen Werbeagenturen untersucht.

Angst vor neuen Ideen: Der Wunsch nach Kreativität ist für die meisten Menschen nur ein Lippenbekenntnis, sagt Jack A. Goncalo

Geschrieben von Carsten Willer. Veröffentlicht in Kreativitätsforschung

Das Bekenntnis zur Kreativität bleibe häufig ein Lippenbekenntnis, weil Menschen eigentlich Angst vor Veränderungen und neuen Ideen haben.

Auch wenn Kreativität vor allem in Wirtschaft und Wissenschaft heutzutage schon fast zur Religion erhoben wird, soll es mit der Ernsthaftigkeit nicht weit her sein. Das will Jack A. Goncalo von der Cornell University mit einer Studie herausgefunden haben – nachzulesen in der Süddeutschen.

Der REM-Schlaf soll den Traum von mehr Kreativität wahr werden lassen

Geschrieben von Carsten Willer. Veröffentlicht in Kreativitätsforschung

Der REM-Schlaf soll die Kreativität beflügeln. Das ist kein Traum, sondern wurde von den Psychologen Sara Mednick und Denise Cai der Universität von Kalifornien in San Diego experimentell nachgewiesen – nachzulesen bei Focus-Online.

Im REM-Schlaf sollen Informationen verarbeitet und Stress bewältigt werden, aber auch Kreativität entstehen. Die Vermutung, dass das Gehirn während des REM-Schlafs neue Informationen mit vorhandenen Gedächtnisinhalten verbindet und neue neuronale Netze knüpft, ist nicht neu.

Studie über Zusammenhang zwischen kreativem Potenzial, Fähigkeiten zur Ideenfindung und Alltagskreativität

Geschrieben von Carsten Willer. Veröffentlicht in Kreativitätsforschung

Hängen kreatives Potenzial, Fähigkeiten zur Ideenfindung und Alltagskreativität (was auch immer das sein soll) miteinander zusammen? Und welche Personen sind darin besonders gut?

Kreativitätsforscher der Goldsmiths University of London und der University College London sagen, um im Alltag kreativ zu sein, müsse man nicht unbedingt ein kreatives Ausnahmetalent sein. Kreative Leistung und kreatives Potenzial stimmten nur häufig nicht miteinander überein.

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