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Kreativitätsforschung: Wie krank muss mein Geist sein, um ein Mindestmaß an Kreativität zu erreichen?

Geschrieben von Carsten Willer. Veröffentlicht in Kreativitätsforschung

Kreativitätsforschung: +++ Auch wenn man Kreativität trainiert, ist das nur innerhalb einer Domäne möglich +++ Das Blödeste, das man tun kann, ist vorm Computer zu sitzen, bis nichts mehr geht. Besser ist, abzuschalten und etwas Anderes zu tun. +++ Brainstormings sind eine hervorragende Sache, aber sie funktionieren meistens gar nicht. +++ Befunde deuten darauf hin, dass die Denkmuster von geistig Kranken und Kreativen ähnlich sind. +++

Diese vier streitbaren Aussagen aus dem etwas seltsamen Interview mit dem Grazer Wissenschaftler Andreas Fink über Kreativitätsforschung, das am Wochenende in der österreichischen Presse am Sonntag veröffentlicht wurde, zeigen mal wieder, wie schwer Kreativität zu fassen ist.

Zugegeben, aus dem Zusammenhang gerissen, wirken die Aussagen ein bisschen verwirrend. Aber auch wenn man das ganze Interview liest, wird der Leser nicht gerade mit einem Erkenntnisgewinn zum Thema Kreativitätsforschung belohnt.

Und die Aussage, dass die Denkmuster von geistig Kranken und Kreativen ähnlich sind, Kreative aber nicht unbedingt geistig krank sein müssen und umgekehrt, hätte ich gern noch mal persönlich bei diesem Protagonisten der Kreativitätsforschung hinterfragt.

PS.: Gibt es eventuell auch Denkmuster, die denen von Wissenschaftlern ähneln, die Kreativitätsforschung betreiben?

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