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Studie: Keine kreative Rekombination von Gedanken im Schlaf

Geschrieben von Carsten Willer. Veröffentlicht in Kreativitätsforschung

Kreativitätsforscher um Prof. Dr. Christoph Nissen von der Uniklinik Freiburg wollen in einer Studie nachgewiesen haben, dass Schlaf zwar das Gedächtnis fördert, aber keinesfalls das kreative Denken.

Diese im Fachjournal Sleep veröffentlichten Erkenntnisse widersprechen bisherigen Studien, die eine kreative Rekombination von Gedanken im Schlaf nachgewiesen hatten.

Die Kreativitätsforscher untersuchten, ob im Schlaf Erinnerungen bzw. Gedanken nur gefestigt oder auch mit anderen Gedächtnisinhalten neu vernetzt werden. Letzteres gilt als Voraussetzung für kreatives Denken.

Die Studie mit 60 Probanden zeigt im Ergebnis, dass die kreative Verarbeitung von Gedanken im Schlaf nicht stärker als im Wachzustand ist. Die Kreativitätsforscher widerlegen damit die Annahme, dass kreative Prozesse im Schlaf besonders intensiv ablaufen.

Zu Informationsdienst Wissenschaft: Kreativität kommt nicht im Schlaf

Studie: Keine kreative Neuorganisation von Gedanken im Schlaf

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