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(K)INDER und die Kreativität – Was wir von Indien und Gandhi Innovationen lernen können

Geschrieben von Carsten Willer. Veröffentlicht in Innovation

Vor ungefähr zwei Jahren ging dieser virale Did-You-Know-Film durchs Netz. Dort hieß es, dass 25 Prozent Inder mit hohem IQ in absoluten Zahlen mehr sei als die Gesamtbevölkerung der USA.

Und wenn in den letzten fünf Minuten in den USA 67 Kinder und in China 275 Kinder geboren wurden, dann sollen es in Indien 381 sein. Den Vergleich mit Deutschland können wir uns wohl gleich sparen. By the way – Einem Mangel an Jugend wird mittelfristig auch ein Mangel an Kreativität und Innovationen folgen.

C. K. Prahalad und R. A. Mashelkar beschreiben im aktuellen Harvard Business Manager wie Inder heute schon mit geringen Ressourcen profitable Innovationen schaffen, die zusätzlich vielen Menschen helfen. The Indian Way of Innovation heißt: Gandhi Innovationen.

Die drei typischen Prinzipien für Gandhi Innovationen sind:

Indien  Schnelles Hervorbringen neuer Geschäftsmodelle
Inder  Neuartige Kombinationen von Technologien und Services
Kreativität  Entwicklung bzw. Einkauf neuer Kompetenzen, um den Mangel an
        Ressourcen und Beschränkungen auszugleichen

Mehr Auszüge aus Gandhi Innovationen:

„Typisch für Gandhi Innovationen ist die langfristige Orientierung am Wohl der Menschen und nicht die Shareholder-Value-Orientierung oder Gewinnmaximierung.“

„In den Unternehmen werden Verbraucher als Menschen bezeichnet, Lieferanten als Partner und Mitarbeiter als Innovatoren.“

„Not macht erfinderisch. Den Firmen in diesen Ländern fehlten Kapital, Technologie und Personal. Also blieb ihnen keine andere Wahl, als traditionelle Ansätze über Bord zu werfen.“

„Diese besondere Mischung aus Beschränkungen und Ehrgeiz hat eine neue Klasse von Innovationen hervorgebracht.“

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