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Prima Innovationsklima: Forscher behaupten, dass Regen einst zu mehr Innovationen führte

Geschrieben von Carsten Willer. Veröffentlicht in Innovation

Forscher wollen herausgefunden haben, dass – im Gegensatz zu früheren Studien – das Auftreten von Innovationen einst eng mit einem jeweiligen abrupten Klimawandel verknüpft war.

Wenn Innovationsschübe einsetzten, veränderte sich kurzfristig auch das Klima – von trockenen hin zu feuchten und fruchtbaren Perioden. Wissenschaft.de schreibt dazu: „Der heutige Mensch verdankt seine Kultur, sein Wissen und seine Fertigkeiten vor allem einem: ausgiebigem Regen.“

Es war bisher unklar, warum während der Altsteinzeit im Süden Afrikas immer wieder plötzliche, kurzlebige Schübe großer Innovationskraft und neuartiger Techniken auftraten.

Die neue Erkenntnis stammt aus der Untersuchung eines Bohrkerns, der 95 Kilometer vor der Ostküste Südafrikas aus 3.300 Metern Tiefe stammt und etwa 100.000 Jahre umfasst.

Anhand der Sedimente können die Forscher Veränderungen des Klimas nachweisen. So fanden sie für fast jeden Zeitraum, für den in Südafrika eine kulturelle Hochzeit dokumentiert ist, Hinweise auf ein plötzlich deutlich feuchteres Klima.

Mit den Daten des Bohrkerns konnte sogar das Abklingen der Innovationsphasen mit dem Klima in Verbindung gebracht werden. Das Klima wurde dann wieder deutlich trockener.

Die Forscher erklären, dass der Zugang zu Frischwasser für die frühen Menschen extrem wichtig war. Der feuchte Süden konnte angeblich in den trockenen Zeiten die Bevölkerungsdichte wachsen lassen und damit den Bedarf an neuen Erfindungen sowie die Wahrscheinlichkeit von neuen Ideen steigen lassen.

Eine sehr abenteuerliche Theorie!

Hier gehts zu Wissenschaft.de: Wie der Regen den Menschen schuf

Hier gehts zu Nature Communications, doi: 10.1038/ncomms2897

Forscher behaupten, dass Regen zu mehr Innovationen führte 

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